Der sichere Weg in die Privatpraxis

Viele Mediziner gehen heute ins Ausland – in die Schweiz oder in skandinavische Länder –, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen und eine adäquate Honorierung ihrer Arbeit vermuten – und womöglich sogar vorfinden. Zur gleichen Zeit beschweren sich Patienten darüber, nur noch im Minutentakt abgefertigt zu werden. Ambitionierte Ärzte, die nach wie vor die intensive Arzt-Patienten-Beziehung pflegen, arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung. Auf Kosten ihres Privatlebens und der eigenen Gesundheit. Wirklich zufrieden ist deshalb niemand. Und wie immer stirbt die Hoffnung zuletzt, dass das System sich endlich ändern möge. Dabei lautet die Regel:

Wer nicht vor die Hunde gehen will, der muss selbst etwas ändern!


Wer sich nicht länger vom Gesundheitssystem seine Arbeits- und Behandlungsweise vorschreiben lassen möchte, dem bleibt ein konsequenter Schritt. Und der lautet: Raus aus dem KV-System. Schluss mit der Bevormundung und mitten rein in die Selbstbestimmung. Eine Privatpraxis zu betreiben, bedeutet, wie ein Unternehmer zu denken, zu handeln, zu fühlen. Doch die Selbstverantwortung ist Wohltat und Herausforderng gleichermaßen. Schließlich wird die Arbeit an der Praxis spätestens jetzt genauso wichtig, wie die Arbeit in der Praxis.


Kassenpraxis ade – in vier Schritten zur Privatpraxis


1. Schritt:

Ausgangssituation analysieren. Realistische Ziele festlegen.

Sie wollen bessere Perspektiven – für sich, Ihre Mitarbeiter und Ihre Patienten. Dann entscheiden Sie sich, den Schritt in eine reine Privatpraxis zu wagen. Gemeinsam schaffen wir zunächst einmal eine sichere Basis für Ihre Entscheidung. Ein FinanzCheck gibt Auskunft über die finanzielle Ausgangssituation und Ihre Möglichkeiten, ein MarketingCheck über Ihr aktuelles Potenzial, sich gegenüber dem Wettbewerb zu behaupten, und die Patientenbefragung über die Bereitschaft der Patienten, Selbstzahler-Leistungen und wenn ja, in welcher Höhe, in Anspruch zu nehmen. Damit liegen die Stellhebel des künftigen Erfolgs klar auf der Hand.


2. Schritt:
Privatpatienten und Selbstzahlern Anreize liefern

Unverzichtbar ist das Herausarbeiten von Alleinstellungsmerkmalen der Privatpraxis sowie die stete Betonung des Nutzens für die Patienten. Auch die selbstbewusste Positionierung als Privatpraxis am Gesundheitsmarkt mithilfe einer impulsstarken Webseite, einer markenprägenden Praxisausstattung und proaktiver Patienteninformationen sind unabdingbar. Eine Privatpraxis kann nicht darauf warten, dass Patienten zufällig vorbeikommen. Sie muss Privatpatienten wie Selbstzahler aktiv auf ein für sie attraktives Leistungsangebot aufmerksam machen. Gemäß dem Motto: Wer Privatpatienten und Selbstzahlern genügend Gründe liefert, in die Praxis zu kommen, der wird auch erfolgreich sein.


3. Schritt:
Top-Service professionell kommunizieren

Trotz aller Vorbereitungen wird der Übergang etwas ungewohnt werden. Das Wartezimmer wird leerer, einige Kassenpatienten wandern ab, und die Privatpatienten sind am Anfang vielleicht noch wenige. Aber Sie werden diesen Schritt nicht bereuen. Ganz und gar nicht! Denn zügige Terminvergaben, kaum Wartezeiten, ein angenehmes Ambiente der Praxis, das attraktive medizinische Leistungsangebot und vor allem viel Zeit für Patientengespräche und ursachenorientierte Diagnostik sowie wirkungsvolle Therapien sprechen sich herum. Nicht zuletzt aufgrund professioneller Marketing-Maßnahmen im Internet.


4. Schritt:
Mitarbeiter befähigen. Patienten begeistern.

Die Perspektive: Der Anteil der Privatpatienten steigt stetig. Viele Kassenpatienten nutzen als Selbstzahler die Leistungen der Praxis. Auch die Mitarbeiterinnen dürfen sich im Rahmen der Umstellung weiterentwickeln. Sie werden trainiert und befähigt zu deutlich mehr Kommunikations- und Servicestärke. Sie informieren Patienten intensiv über die Leistungsschwerpunkte, die Vorteile guter Vorsorge und haben ihren Fokus neu ausgerichtet: Sie verwalten Patienten nicht, sie begeistern sie!


Wenn auch Sie Ihre Arbeitssituation verbessern wollen und sich überlegen, auf eine Privatpraxis umzustellen, sprechen Sie uns an. Schon unser Erstberatungsgespräch wird viel Klarheit bringen.